Vom Lager­feu­er zur vor­bild­haf­ten Bil­dungs­ein­rich­tung

Reut­lin­gen. Vor­stand Marc Coes­ter erin­ner­te dar­an, dass die Kulturwerkstatt vor­sichts­hal­ber bereits den 20. Geburts­tag wie ein Jubi­lä­um gefei­ert hat. „Wird es und in fünf Jah­ren noch geben?“, hieß damals die ban­ge Fra­ge.

Zum 25-jäh­ri­gen „ech­ten“ Jubi­lä­um prä­sen­tier­te sich das Reut­lin­ger Vor­zei­ge­pro­jekt in Sachen Jugend­kul­tur am Sams­tag leben­di­ger als je zuvor. Wie Ober­bür­ger­meis­te­rin Bar­ba­ra Bosch anmerk­te, ist aus der Idee von FH Stu­den­ten, die am Lager­feu­er auf dem Akti­vi­tä­ten­spiel­platz begann eine „vor­bild­haf­te jugend­kul­tu­rel­le Bil­dungs­ein­rich­tung“ gewor­den, auf die Reut­lin­gen stolz sei.

Stolz kön­nen vor allem die Mache­rin­nen und Macher sein, die es bei­spiels­wei­se in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren geschafft haben, 1,7 Mil­lio­nen Euro an Dritt­mit­teln für ihre Arbeit locker zu machen. Unzäh­li­ge Pro­jekt­part­ner, exem­pla­risch sprach für sie der Rek­tor der Edu­ard-Spran­ger-Schu­le Ste­fan Hoch­gre­ve, pro­fi­tier­ten von einer Zusam­men­ar­beit.

Egal ob Musikwerkstatt, Mäd­chen­aka­de­mie oder Computerwerkstatt: Die Kulturwerkstatt steht für eine Viel­falt an erfolg­rei­chen Pro­jek­ten. Zu recht wur­de also gerockt, zum Bei­spiel mit den Musikwerkstatt All­stars (unser Bild). haa / Bild: Haas

Ori­gi­nal­ar­ti­kel erschie­nen am 16.11.2009 im Schwä­bi­schen Tag­blatt.