PostHeaderIcon Willkommen in der Kulturwerkstatt

Die Kulturwerkstatt e.V. Reutlingen arbeitet gemeinnützig und befindet sich im Haus der Jugend im Herzen von Reutlingen.

Unsere Einrichtung steht für kreative Jugendkulturarbeit, Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit in und um Reutlingen. Wir bieten in den Bereichen Musik, Computer und Medien innovative Projekte, vielfältige Schulkooperationen und spannende Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung an.

Wir wünschen viel Spaß bei Ihrem Besuch auf unseren Seiten und bedanken uns ganz herzlich für Ihr Interesse an unserer Arbeit.

PostHeaderIcon Meinungsfreiheit 2.0

Dr. Marc Coester 1. Vorstand

Prof. Dr. Marc Coester
Vorstandsvorsitzender
Kulturwerkstatt e.V.

Im Oktober 2017 ist das sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland in Kraft getreten. Damit sollen Hetze, Hassrede (hate speech) und Falschnachrichten (fake news) aus dem Internet, insbesondere den sozialen Netzwerken, verbannt werden. Gemeint sind Postings, Kommentare und Tweets, die strafrechtlich relevant erscheinen (zumindest in Deutschland), insbesondere im Sinne von Beleidigungen oder Volksverhetzung. Anbieter einschlägiger Plattformen werden verpflichtet, „offensichtlich“ rechtswidrige Inhalte innerhalb von 24 Stunden und sonstige rechtswidrige Inhalte innerhalb von sieben Tagen zu entfernen. Seither wird im Internet wild gelöscht. Da den Konzernen in Deutschland empfindliche Bußgelder bei nicht-Löschung drohen (bis zu 5 Millionen Euro) und eine eingehende Prüfung von Anzeigen binnen kurzer Fristen durch Mitarbeiter/innen der Netzwerke nicht möglich ist (zur Verdeutlichung: allein auf Facebook werden sekündlich (!) weltweit rund 55.000 Inhalte geteilt), werden Kommentare lieber schnell als zu spät gelöscht (ganz zu schweigen von einer gänzlich fehlenden richterlichen Prüfung). Darunter Inhalte, die wir alle kennen und verabscheuen: erniedrigende, ausgrenzende, menschenverachtende, hetzerische, überflüssige Kommentare (meist) gegen bestimmte gesellschaftliche Gruppen, die in einer solchen Schärfe vor der digitalen Revolution als Stammtischparolen bekannt und nur selten außerhalb des Wirtshauses zu hören waren. Darunter aber auch Inhalte, die von den gestressten „Lösch-Mitarbeiter/innen“ der Netzwerke falsch interpretiert werden: satirische, provokante, überspitzte, überkritische Meinungen eben.

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PostHeaderIcon Das „Sprungbrett“ in die Kaiserhalle

Drei inklusive Bands der Kulturwerkstatt e.V. spielen bei „Kunst für den Hut”.
Mit der bewährten Veranstaltungsreihe „Kunst für den Hut“ ermöglicht Florian Failenschmid lokalen Bands und Künstlern Auftritte in lockerer und entspannter Kneipen-Atmosphäre.
Die Kulturwerkstatt e.V. hat jede Menge Bands in ihrer Musikwerkstatt – etliche mit Auftrittspotential. Was liegt da näher als sich zusammen zu tun?
Mit dieser Kooperation wird die Kaiserhalle ihrem Anspruch gerecht: Alle Menschen sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen teilnehmen können – dazu gehört auch Rock´n`Roll!
Am Mittwoch den 24. Oktober 2018 werden sich die Bands „City in the Galaxy“, „Rocksocks“ und „Brennwert“ auf der Bühne bewähren. Diese Bands mit Musikern mit Behinderung werden seit vielen Jahren in der Musikwerkstatt betreut. Sie haben sich zu Bands gemausert, die einfach richtig gut sind.
Das „irgendwie Anderssein“ wird als kreativer Mehrwert selbstbewusst in der Öffentlichkeit präsentiert. Für die Musiker ist die Band eine Plattform um den Spaß und die Freude an der Musik auszuleben. Und ein Sprungbrett, um die eigene Begeisterung zu zeigen. Achtung ansteckend!
Das Konzert findet im Rahmen des Projekts „Sprungbrett“ statt und wird von der Stadt Reutlingen, Amt für Schulen, Jugend und Sport, gefördert.

Die Veranstaltung beginnt am 24. Oktober 2018 um 20.00 Uhr, Eintritt frei!

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PostHeaderIcon Kinder-Bandworkshop am 1. und 2. August 2018

Kreativ in die Ferien starten hieß es für die Nachwuchsrocker beim Kinderband-Workshop.

Am ersten Tag ertönte bereits “Hit the road Jack”,wobei die Kinder sich noch sehr auf ihr
Spiel und weniger auf das Zusammenspiel konzentrieren konnten. Der
zweite Song “We Will Rock You” von Queen als neuer musikalischer Input
war schon die nächste Herausforderung.
Juhu, Mittagszeit. Es wurde gekocht und zusammen gegessen. Es blieb nichts übrig und alle
waren satt. Im kühlen Proberaum ging es Schlag auf Schlag weiter, auch
ein Name für die Band wurde ausgedacht. “Fanta 5” sollten die Kids
nach mehrheitlichem Beschluss heissen. Nun musste natürlich noch ein eigener Songtext her.
Da es zu der Zeit gerade sehr warm war, war die Hitze das Thema- und so entstand der
Songtext mit dem Titel ‘Jahrtausendsommer’ (siehe unten). Als
die ersten Verse gedichtet wurden, war es allerdings auch schon Zeit,
nach Hause zu gehen. Alle freuten sich auf den nächsten Tag.
Am zweiten Tag wurden die beiden Coversongs wiederholt und man merkte,
dass die Band schon besser zusammen spielen konnte als am Vortag. Ein
Refrain für den eigenen Text wurde noch auf Papier gebracht und
nachdem auch eine Melodie und Akkorde erfunden wurden, konnten sie einer
anderen Workshopgruppe im Nebenraum den eigenen Song und die
Coversongs präsentieren. Die Zeit verging wie im Flug, und schon ging es zum
Essen. Es gab Pizza und fast keinen Streit um das letzte Stück.
Nachdem die Songs  in einer Generalprobe einstudiert
wurden, läutete es schon an der Tür: Eltern, Großeltern, Geschwister
und Freunde füllten beim Abschlußkonzert komplett den großen
Proberaum. Die MusikerInnen waren vor ihrem Auftritt sehr nervös, aber
hinterher sehr erleichtert und zufrieden. Nach mächtigem Applaus war
es an der Zeit, sich zu verabschieden. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Hier der Text zum eigenen Song: “Jahrtausendsommer”
Vers 1:
Die Hitze ist echt unerträglich
Alle Leute jammern kläglich
Wir woll’n aber nicht in’s Freibad geh’n
Und 500m am Sprungbrett ansteh’n
Refrain:
Dieser Jahrtausendsommer ist gemein
Da hock ich mich lieber in den Keller rein
Und übe heiße Stücke ein
ja, so schön kann der Sommer sein
Vers 2:
Wir grooven uns zusammen ein
Und sind dann überhaupt nicht klein
Die Musik, die ist echt groß
Und jetzt geht’s richtig los

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PostHeaderIcon Kreative Action: Vielfalt & Aufnahmetechnik

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Auf manche Möglichkeiten, die in einer Technik stecken, kommt man erst über das Experimentieren. Was macht meinen Video-/Audio-Beitrag spannend? Welche Formate passen besonders gut zu welchen Inhalten und warum? Wie gehe ich mit Spannungen oder Uneinigkeit in einer Gruppe und wie mit Privilegien um? Wann wird Sprache zu Gewalt, was ist Diskriminierung und warum ist das ein Problem?  All diese Themen waren Teil der kreativen Medienangebote, die im Rahmen unseres Modellprojekts MENTOR stattgefunden haben.

YouTube Technik – Greenscreen

Die Videoplattform ist aus dem Alltag der meisten Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie hören Musik, schauen lustige Prankvideos, suchen nach Lifehacks, Tutorials, Let‘sPlays und anderen Tipps oder schauen Dokus. Die Bandbreite ist riesig und die Begeisterung für die Formate auch. Die Kids konnten sich erstmal mit der Technik dahinter vertraut machen und testen, was man mit einem Greenscreen so anstellen kann, bevor es in Kleingruppen an die konkrete Umsetzung eigener Video-Ideen ging.

Die Aushandlung von Inhalten und kompromissorientierte Entscheidungsfindung für die Umsetzung förderte die Wahrnehmung von Perspektivenvielfalt und demokratischen Prozessen. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Jugendschutz, Bildrechten und Datenschutz ergab sich natürlich bei der Frage nach einem Upload. Zum Abschluss des Kurses wurden alle Video-Arbeiten gemeinsam angeschaut.

GreenScreen - Vorüberlegungen  GreenScreen - Ausrichtung  Teamwork - Schnitt

Akustrix – Hörspielworkshops

Wie entwickelt man gemeinsam Erzählstränge in einer Gruppe, wer spricht welche Rolle und wer weiß, wie man Schmuckklimpern ohne Schmuck erzeugen kann? Die drei Hörspielredaktionen hatten den kreativen Turbo eingelegt. Es wurden Passanten vor dem Haus der Jugend eingebunden, schwierige Situationen in der Gruppe gemeistert und gemeinsam nach einer fairen Aufteilung der notwendigen Arbeitsschritte gesucht. Dabei hinterfragte die Gruppe stereotype Fremdzuschreibungen und diskutiert diese kritisch. Zusammen wurde lizenzfreie Musik ausgewählt, die Texte eingesprochen und gespannt auf den Rohschnitt gewartet. Den krönenden Abschluss bildete natürlich jeweils die erste Vorführung des entstandenen Hörspiels.

Akustrix II  Akustrix III - Redaktionstisch  Akustrix III - Aufnahme

PostHeaderIcon Voll auf Sommer programmiert

helloworld

„Hello World“ ist meistens die erste Lektion, die ein Programmierer beim Erlernen einer neuen Programmiersprache auf den Bildschirm zaubert. „Hello World“ ist auch unser Projekt im Rahmen des Baden-Württemberger Ideenwettbewerbs, um Kindern und Jugendlichen das Programmieren spielerisch näher zu bringen. Grundkenntnisse im Programmieren sind nicht notwendig. Lediglich Spaß an kreativer Arbeit am Computer sollte man mitbringen. Im Vordergrund steht das Entwickeln eigener Spiele in der Programmiersprache „Scratch“ und „Snap“. Über diesen kindergerechten Zugang wird den Teilnehmer_innen verdeutlicht, wie Computer „denken“ und sich programmieren lassen.

Die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Neben den regelmäßigen Kursen, die wöchentlich stattfinden, haben wir im Sommer auch eintägige Workshops für verschiedene Zielgruppe angeboten. Kurse für Anfänger, Fortgeschrittene und erstmals speziell für Mädchen wurden dieses Mal angeboten und waren auch sofort alle komplett ausgebucht. Beim Programmierkurs für Anfänger war es das Ziel, die Grundlagen zu erlernen und ein erstes, lauffähiges Spiel zu veröffentlichen. Der Programmierkurs für Fortgeschrittene richtete sich an Kinder und Jugendliche, die bereits erfolgreich an einem Programmierkurs teilgenommen haben. Besonders schön war hier, dass viele der Teilnehmer_innen noch sehr gut wussten, was sie im Anfängerkurs gelernt haben.

Spezielles Programmierangebot für Mädchen

Dass Mädchen Lust auf Neues in Sachen Technik haben, zeigten die beiden Mädchenkurse. Frei von genderspezifischen Zuschreibungen bot der Kurs einen geschützten Rahmen, in dem die Girls ihren ersten eigenen Code entwickeln konnten. Als Schmankerl gab es eine Rätselreise durch die Geschichte weiblicher Programmiererinnen.

Wie geht es weiter?

Wer wollte, konnte am Ende der Kurse sein eigenes Computerspiel hochladen und somit für Eltern, Freunde und Interessierte frei zugänglich machen. Seit dem Ende der Sommerferien besteht auch wieder die Möglichkeit, an der offenen Programmierwerkstatt teilzunehmen. Diese findet jeden Mittwoch von 15:00 bis 16:30 statt und richtet sich an jeden, der an seinem eigenen Projekt arbeiten will.

spiel IMG_20180718_154724 IMG_20180718_145824 IMG_5008 IMG_5021 IMG_4958 Programmierkurs - nur für Mädchen Stacking - Code Girls only - Programmierkurs

PostHeaderIcon Mädchenbands der Musikwerkstatt rocken den Mädchenflohmarkt

Die Sonne brannte am 26. Juli 2018, der Schweiß rann und dennoch heizten die Mädchenbands der Musikwerkstatt am ersten Sommerferientag dem Publikum beim intergenerativen Mädchenflohmarkt von Görls e.V. noch weiter ein. Neben Ständen, Kuchen und erfrischenden Getränken hatten die Mädchen ihre kleine Bühne errichtet und begeisterten die Flohmarkt-Besucher_innen mit ihren Songs. Eigens für diesen Auftritt hatten die Mädchen ihre Songs als Akustikset eingeübt. Und die Begeisterung und der Applaus der Anwesenden entlohnte schließlich alle Mühen.

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PostHeaderIcon Mädchen rocken die FM-Frequenz – das Projekt „Musaik“ im Freien Radio Wüste Welle

Radiobesuch

Gleich zu Beginn der Ferien stand für die Mädchen des Musikprojekts „Musaik“ am 27.07. ein besonderer Termin im Freien Radio Wüste Welle an. Einige Mädchen sind schon alte Hasen im Radio, entsprechend souverän zeigten sie sich im Lokalmagazin bei Moderator Matzel Xander. Andere erlebten zum ersten Mal einen Radiobesuch und zeigten sich trotz aller Aufregung begeistert von diesem Erlebnis bei heißen 28 Grad im Studio.

Wie gut sich die Mädchen im Radio geschlagen haben, könnt ihr in der Mediathek der Wüsten Welle nachhören:

https://www.wueste-welle.de/redaktion/view/id/25/tab/weblog/article/65006/Musikwerkstatt_Reutlingen____The_Turmalins____The_Girls.html

Das Projekt ist gefördert von:
– Heidehof Stiftung
– Lechler Stiftung
– Reinhold Beitlich Stiftung
– Stadt Reutlingen, Amt für Schulen, Jugend und Sport

Unser Modellprojekt MENTOR
MENTOR - Miteinander für Engagement, Toleranz und Respekt
Mädchenmusikprojekt
Musaik
Partnerstimmen
»Die Kulturwerkstatt e.V. nimmt hier in Reutlingen einen sehr wichtigen Platz ein und ist aus der Reutlinger »Medienlandschaft« nicht mehr wegzudenken.«
Eva M. Malzon, Rektorin Hermann-Kurz-Schule
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